Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Schon heute beträgt der Anteil der über 65-Jährigen 21 Prozent. In 20 Jahren wird ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein, 2060 voraussichtlich sogar ein Drittel. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen für den Straßenverkehr, zumal das Verkehrsaufkommen und damit die Herausforderungen für alle Verkehrsteilnehmer ebenfalls steigen.

Der demografische Wandel erfordert neue (Sicherheits-)Konzepte. Doch obwohl das Thema so viele verschiedene Aspekte aufweist, gerät es immer nur dann in die Schlagzeilen, wenn ein älterer Autofahrer einen Verkehrsunfall verursacht. Kaum beachtet werden die Risiken, denen Senioren als Fußgänger und Radfahrer ausgesetzt sind oder ihre Mobilitätsbedürfnisse und -probleme. Neben diesen Punkten nimmt die Tagung "Ältere Verkehrsteilnehmer: Gefährdet oder gefährlich?" die Veränderungen des Verkehrsverhaltens im Alter sowie das Unfallgeschehen insgesamt unter die Lupe.

Grußworte

  • Michael Groschek
    Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
    Schirmherr der Tagung
  • Dr. Andreas Scheuer
    Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung